Oliver Scharfschwerdt Dachtechnik Sachverständigenbüro
Oliver Scharfschwerdt Dachtechnik          Sachverständigenbüro

Dichtigkeitsprüfungen / Leckageortung

Immer öfter werden, insbesondere bei größeren Projekten, sogenannte Dichtigkeitsproben von Seiten der Bauherren gefordert.

Auch macht eine Dichtigkeitsprobe, nach fertiggestellten Dachabdichtungsarbeiten, durchaus Sinn, um die volle Funktionsfähigkeit des Gewerkes - zum Zeitpunkt der Fertigstellung oder der Abnahme - nachweisen zu können.

Zur Durchführung dieser Dichtigkeitspüfungen gibt es drei gängige Methoden:

 

1.         Die herkömmliche Wasseranstauung über 24, 48, oder gar 72 Stunden

2.         Eine sogenannte Rauchgasprüfung

3.         Ein Messverfahren mittels Impulsstrom („Geesen – Verfahren“)

 

Doch sowohl die Wasseranstauung, als auch die Rauchgasprüfung sind aus unserer Sicht nur bedingt geeignet, tatsächlich die Dichtigkeit eines Flachdaches dokumentieren zu können.

 

Bei einer Wasseranstauung gibt es oftmals das Problem, dass, aufgrund von entsprechenden Gefällegebungen in der Dachfläche, insbesondere an Tiefpunkten, eine derart hohe Wassersäule aufgestaut werden muss, dass es nicht selten statische Probleme gibt.

 

Auch die Nachweisführung zeigt sich hier problematisch.

 

Es ist nicht immer eindeutig, ob der Wasserverlust der aufgestauten Wassersäule – sofern er überhaupt festgestellt werden kann – auf Verdunstung oder Leckagen zurückzuführen ist.

 

Um festzustellen, ob Wasser in das Dachschichtenpaket eingedrungen ist, ist der Einbau von Revisionsöffnungen erforderlich, die nach der Prüfung wieder fachgerecht zurückzubauen sind.

Somit erhält man nie eine Zustandsdokumentation des Fertigzustandes der Dachabdichtung.

 

Bei der Rauchgasanalyse zeigt sich insbesondere bei verklebten Aufbauten oftmals das Problem, dass das eingebrachte Rauchgas – eben durch die Verklebungen - sich nicht frei im Dachpaket ausbreiten kann.

 

Somit ist oftmals die Gefahr gegeben, dass nicht alle Bereiche des Daches von der Dichtigkeitsprüfung mit erfasst werden.

 

Darüber hinaus ist der logistische Aufwand nicht unerheblich, da Rauchmeldeanlagen außer Betrieb gesetzt werden müssen, um keine Fehlalarme auszulösen und vorab die zuständigen Feuerwehren informiert werden müssen, um Alamierungen „besorgter Nachbarn“, bei austretendem Rauch – z.B. aus der Attika – richtig einordnen zu können.

 

Aufgrund der Problematiken der Wasseranstauungen und der Rauchgasprüfung hat sich das Sachverständigenbüro Oliver Scharfschwerdt dazu entschlossen, die Dichtigkeitsprüfungen im sogenannten „Impulsstrom-Verfahren“ durchzuführen.

 

Die Arbeiten werden durch eigenes, geschultes Personal, mit eigenen Messgeräten (Fabrikat Trotec PD 200) durchgeführt.

 

Da mit Hilfe dieses Verfahrens auch Leckageortungen durchgeführt werden können, bietet sich hiermit ein umfassendes und wirksames Instrument, die Dichtigkeit der Dachfläche zu überprüfen, bzw. bei Feststellung von Leckagen, diese auch zu orten und somit schnellstmöglich vom Dachdecker beseitigen zu lassen.

 

Die Vorgehensweise bei einer solchen Dichtigkeitsprüfung und/oder Leckageortung sieht folgender maßen aus:

 

 

Messgeräte:                            

 

Impulsstromgeber: Trotec PD 200

Hersteller: Trotec Messgeräte

                                              

 

Art der Messungen:

 

Beim Impulsstromverfahren wird zunächst auf der Oberseite der ggf. freizulegenden Abdichtung

(Befreiung von Kies bzw. Begrünungssystemen im Leitungsbereich) eine Ringleitung (Minuspol) und

auf der Unterseite über das Erdungskabel der Pluspol verlegt.

 

Um einen Elektronenstrom zu ermöglichen wird anschließend der entsprechend eingegrenzte

Bereich auf dem Flachdach leicht befeuchtet, so dass ein durchgehender Feuchtefilm entsteht.

 

Mittels des Senders werden nun impulsartig Elektronen auf die Dachoberhaut aufgebracht.

Aufgrund der Erdung wird der Elektronenstrom sodann von der Leckageortung angezogen und auf

die Hauserde abgeleitet.

 

Über den digitalen Empfänger wird der Abfall des Elektronenstroms ermittelt und auf die Richtung

zur Leckage hingewiesen. Die Fehlstelle wird anschließend eingegrenzt und sodann lokalisiert.

 

 

Begleitende Überprüfungen:

 

Parallel dazu werden evtl. Fehlstellen, Anschlusspunkte, Nahtüberdeckungen o. ä. begleitend mit

geeignetem Werkzeug – z. B. Prüfnadel – überprüft.

                                              

 

Ergänzende Überprüfungen: 

 

Da die Leckageortung mittels Impulsstrom teilweise aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (bspw.

unter großen haustechnischen Anlagen) problembehaftet sein kann, wird die Flachdachfläche in den

einsehbaren Bereichen zusätzlich durch einen technischen Mitarbeiter unseres Hauses auch auf

handwerkliche Ausführungsqualität und unter Würdigung der einschlägigen Regelwerke (bspw. der

Flachdachrichtlinie – aufgestellt vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerkes –)

überprüft.

 

 

Dokumentation:

 

Die Ergebnisse der Prüfungen werden in einem gutachterlichen Bericht - auf Wunsch mit Bildteil – zusammengefasst und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt. 

 

 

Hier finden Sie uns:

Oliver Scharfschwerdt Dachtechnik
 

Nietzschestraße 31
40822 Mettmann

 

Telefon: +49 (0)2104 50 66 004

Telefax: +49 (0)2104 50 66 005

 

E-Mail:

mail@dachgutachter.eu 

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